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Die weibliche Hauptrolle der Mutter
übernimmt Claudia Dalchow. Ihre Ausbildung absolvierte
sie bei Prof. Christoph Hilger und Bettina Dorn (Köln
und Potsdam), sowie bei John Costopoulos (Actors Studio,
New York) und Mike Bernardin (London). Nach ihrem Schau-
spieldebut in Bettina Dorns Inszenierung von „’rübergemacht“
(Text: Anne Dorn) als Katja wird Dalchow nun in ihrer zweiten großen
Bühnenrolle zu sehen sein.
In Krückebergs Interpretation
des Arrabal-Textes verkörpert
sie neben der herrschsüchtigen, tyrannischen Mutter, die alle Register
zieht, um ihren Sohn an sich zu binden, auch die Rolle der Lys
– ein junges Mädchen, das Cavanosa auf frappierende Weise
an seine Mutter erinnert und ihm schließlich die Erlösung
von seinen Qualen verspricht.
Presse:
Claudia Dalchow wurde für Ihre Rollen als Mutter und Lys nominiert in der Kategorie Beste Nachwuchsschauspielerin
Kritikerumfrage 2007 Schauspiel
theater pur
"Auf der sparsam ausstaffierten Bühne bieten die jungen Schauspieler eindrucksvolles Theater: Vor allem Claudia Dalchow brilliert in ihrer Rolle - die monströse Mutter kann man wohl kaum besser verkörpern."
Kölnische Rundschau, Samstag, 23.02.2008, Nr. 46
"Claudia Dalchow setzt ihre herrischen Blicke hervorragend ein."
WAZ Essen
"Die Mutter Cavanosas portraitiert Claudia Dalchow
mit beeindruckender Grandezza und sieht wie eine spanische Signora aus,
die Malern Modell steht. Dass es erst ihre zweite Bühnenrolle ist,
kann man bei der sprachlichen und szenischen Souveränität
kaum glauben..."
theater pur
"Wie Claudia Dalchow der Mutter monströse
Würde verleiht - einfach umwerfend. Dass diese junge Schauspielerin
eine Tanzausbildung hat, einschließlich Flamenco, passt perfekt
in die geradezu choreographierte Inszenierung."
Rheinische Post (Düsseldorf)
"Brillante Eiseskälte und eine an
ein Skalpell erinnernde Betonung..."
Neue Rhein Zeiung
"Claudia Dalchow ist Meisterin des strengen
Blicks."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
"Die tyrannische Mutter, einfach wunderbar:
Claudia Dalchow."
Rheinische Post (Duisburg)
"Claudia Dalchow ... ist in ihrer Rolle als Mutter und zukünftige Geliebte das perfekte Gegen-stück zu Dollas. Die Musikein-lage aus Hitchcocks Psycho veranlasst zum Schmunzeln und lässt simultan das Bild von Vera Miles im Schaukelstuhl aufer-stehen. Mit ihr hat Dalchow zwar wenig Ähnlichkeit, in ihrer Authentizität und unverwech-selbaren Präsenz ist sie als „Mutter-Tier“ aber mindestens ebenso unvergesslich. Ihre Darstellung erinnert an eine spanische Matrae, die mit harter Hand das Regiment führt. Den mütterlichen Spott, deren Ungnade und Wut, Verletztheit, Unerreichbarkeit und mutlose Sehnsucht versteht sie meister-haft zu entwickeln. Voller Körpereinsatz und ein feines Empfinden für Zwischentöne sind ihr eigen. Lys vereinigt die beiden Rollen des unschuldigen, zarten Mädchens und der Mutter miteinander und lässt Cavanosa unbewusst betrogen den ewigen Kreislauf aus Liebe und Gewalt fortsetzen. Auch in dieser Rolle steht Dalchow ihre selbst-bewußte, attraktive Frau."
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